EUROVISION 1914 - Schülerkonvent in Oberhausen

OH 1 smallVon den Schattenseiten bis zur Aussöhnung

„Jugend im Ersten Weltkrieg“ – so lautet der Titel des Projektes, unter dem sich die jeweils 18 deutschen und französischen Jugendlichen dem Ersten Weltkrieg gewidmet haben. Gemeinsam mit den Lehrkräften Stefan Bues, Karin Lampl und Frederic Rouselle haben die 14- und 15-Jährigen Gedenkstätten in Deutschland und Frankreich besucht und untersucht, wie der Kriegsausbruch 1914 das Leben ihrer Altersgenossen beeinflusste. Fronterfahrungen von Jugendlichen sowie der Alltag zu Hause und in der Schule standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie zeitgenössische Propaganda und die damit verbundene Entwicklung von Feindbildern. Zentral waren jedoch nicht nur die Schattenseiten der deutsch-französischen Beziehungen, denn die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich auch mit der Aussöhnung beider Nationen nach dem Zweiten Weltkrieg. Entstanden ist schließlich eine gemeinsame Ausstellung, die mit vielen Exponaten von Sturmgewehr über Pickelhaube bis zu Alltagsgegenständen, Lebensmittelkarten und Schulbücher die Zeit rund um 1914 abbildet, die im März 2014 in Lille und im Mai 2014 in Garmisch-Partenkirchen der interessierten Öffentlichkeit präsentiert wurde.

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Holocaust Gedenktag 2015

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Seit nunmehr über zehn Jahren organisiert die Fachschaft Geschichte für die 9. Jahrgangsstufe den „Holocaust-Gedenktag“, an dem die Jugendlichen sich in verschiedener Art und Weise mit dem Thema „Nationalsozialismus“ und den damit verbundenen Verbrechen während des Dritten Reiches auseinandersetzen. Anlass ist der 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die „Rote Armee“.

 

Dieses Mal lud die Fachschaft Geschichte für die SchülerInnen einen Überlebenden ein, der als kleiner Junge nur knapp den NS-Schergen entkommen konnte. Mit Hilfe des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) und der Referentin Birgit Mair konnte der Zeitzeuge Siegfried Heilig (geb. 1934) gewonnen werden, um den Jugendlichen von den Erlebnissen seiner Kindheit zu erzählen. Herr Heilig ist in Magdeburg aufgewachsen und gehört der Gruppe der Sinti und Roma an. Im Jahre 1943 sollten er und seine Familie nach Auschwitz deportiert werden. Dank der Courage der Großmutter entging die Familie nur knapp den Beamten der Gestapo. Teils in Wäldern, teils bei Bauern versteckt konnten Siegfried, seine beiden Brüder und die Eltern zwei Jahre lang bis Kriegsende 1945 unbemerkt überleben.

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Besuch im Landtag

Schülerinnen und Schüler der Q11 im Bayerischen Landtag

Schon einmal p0912landtag3Klrobesitzen durften die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Sozialkunde und des W-Seminars Geschichte der Q11 bei ihrem Besuch im Bayerischen Landtag im Plenarsaal. Bei 180 zur Verfügung stehenden Sitzen war es nicht leicht, den passenden zu finden. Ob wohl allen Besuchern klar war, dass allein durch die Wahl eines Sitzes im großen Plenarsaal die Nähe zur politischen Überzeugung einer bestimmten Fraktion im Landtag deutlich wird? Denn rechts, vom Redner aus gesehen, sitzt die CSU, links der Mitte folgt die SPD, schließlich die Freien Wähler und ganz links sitzen die Abgeordneten von Bündnis90/Die Grünen. Den erläuterten Ablauf einer Vollversammlung und die verschiedenen Abstimmungsverfahren konnte man sich vor Ort lebhaft vorstellen. Schließlich erhielten wir noch in einer öffentlichen Ausschusssitzung des Innenausschusses einen Eindruck von der Vielseitigkeit der Petitionen, die den Landtag aus der Bevölkerung erreichen und mit denen sich die Abgeordneten auseinandersetzen müssen. So bescherte uns der Besuch im Bayerischen Landtag eine hautnahe politische Horizonterweiterung und einen wunderbaren Blick auf München.

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Simon Snopkowski-Preis 2014 geht an das Werdenfels-Gymnasiu

Preisverleihung smallEine besondere Ehrung erhielt das P-Seminar „Garmisch-Partenkirchen im Nationalsozialismus“ 2012-14 für die Erstellung eines Audioguides.Am Dienstag, 18.11.2014, wurden die Mitglieder dieses Seminars, die die Schule zum größten Teil bereits verlassen haben, um ihr Studium oder eine Ausbildung zu beginnen, im Kaisersaal der Münchner Residenz mit dem 1. Preis des renommierten Simon-Snopkowski-Preises 2014 ausgezeichnet. Der Preis wird seit 2006 alle zwei Jahre verliehen und richtet sich besonders an Jugendliche, die sich auf dem Gebiet der Erforschung der jüdischen Geschichte und des Holocaust in Bayern verdient gemacht haben. Den Ehrenpreis 2014 für ihre Verdienste um den jüdisch-deutschen Dialog erhielt Landtagspräsidentin Barbara Stamm.

 

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