Erstes Projekt-Treffen der ERASMUS+-Gruppe in Lille (27.11.-03.12. 2016)

2016 ERASMUS2Am 27.11.2016 sind wir aus Garmisch-Partenkirchen nach Lille geflogen, um dort das komplette Theater-Team zu treffen.

Nach der Reise mit dem Flugzeug und dem TGV sind wir bei unseren Gastfamilien im Raum Lille untergekommen. Am nächsten Tag haben sich dann alle Teilnehmer in der Schule getroffen, um sich erst einmal kennen zu lernen.

Nach mehreren Stunden intensiver Workshop-Arbeit sind dann alle zusammen in die Mensa der Schule essen gegangen. Darauf folgten erneut mehrere Stunden Workshop-Arbeit.

Diese Tagesstruktur wiederholte sich in den darauffolgenden Tagen oft, aber ein großer Teil unseres Aufenthaltes beinhaltete auch den Besuch von mehreren englischen, französischen und deutschen Denkmälern. So führte uns ein Tagesausflug zu dem Schlachtfeld an der Somme, wo wir in Beaumont-Hamel den „Newfoundland-Memorial-Park“ besichtigten. Anschließend fuhren wir zum „Memorial of the Missing“ in Thiepval, auf dem 73.300 Namen britischer Soldaten aufgelistet sind, die kein Grab besitzen. Ferner passierte der Bus den „Lochnagar Crater“, ein britischer Sprengtrichter von ca. 100 Metern Durchmesser!!

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Erasmus+ - Auswahlworkshop der Projektgruppe

2016 Eisenreich1Für das Erasmus+ Theaterprojekt meldeten sich mehr Schüler an, als teilnehmen können, weshalb die Profis vom Residenztheater einen Workshop für uns vorbereiteten, um herauszufinden, wer in der Gruppe gut zusammen agiert.

In dem Workshop, welcher über zwei Tage lief, beschäftigten wir uns vor allem mit Aufgaben, die unser Selbstbewusstsein zeigten, unser schauspielerisches Können darstellten und die Gruppendynamik hervorhoben.

Begonnen hat der Workshop mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Damit sich jeder die Namen besser merken konnte, stellten wir uns in einem Kreis auf und warfen uns gedanklich Bälle zu, indem wir einen Namen aus der Gruppe aufriefen und dann an den Platz des Aufgerufenen gingen. Der „Ball“ musste so schnell wie möglich weitergegeben werden und umso mehr Bälle im Spiel waren umso komplizierter und lustiger wurde es. Anschließend stellten wir uns mit einer Unwahrheit und einem Satz oder einer Frage zum Thema Erster Weltkrieg noch einmal vor. Am Ende des Tages bekamen wir noch eine kleine Aufgabe: Wir sollten für den nächsten Tag jeweils eine kleine Präsentation vorbereiten, in der wir etwas, das uns wichtig ist, darstellen.

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Neues Erasmus+ Projekt am Werdenfels-Gymnasium!

„The war to end all wars? The First World War in a European theatre of peace“

erasmus-plus-logo.jpgTagtäglich erfährt man aus den Nachrichten, was für ein hohes und seltenes Gut der Friede in der Welt darstellt – nach einer langen Phase des Friedens, die seit 1945 währt, sieht sich Europa nun großen Aufgaben und Problemen gegenübergestellt, in Gestalt von immensen Flüchtlingsströmen, die aus internationalen Konflikten, Bürgerkriegen und ökonomischen Verteilungskämpfen resultieren. Diese Flüchtlingswelle scheint Europa vor eine der größten Herausforderungen seiner Geschichte zu stellen und droht die Solidarität innerhalb der Europäischen Union zu zerreißen.
Diese Tatsache führt uns in die Geschichte zurück, als Europa noch ein Kontinent war, in dem sich die einzelnen Nationen in zwei Weltkriegen gegenseitig bekämpften. Anlässlich des 100. Jahrestages des Ersten Weltkrieges, eines der größten Konflikte in der Geschichte Europas, haben wir diese „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ zum Anlass genommen, um der Frage nachzugehen, warum dieser Krieg Europa in eine so tiefe Krise schlittern ließ, die erst nach dem Zweiten Weltkrieg ihr Ende fand.

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