Ski-Exkursion des Geologie-Kurses, Q 12

2019 Geo1Wir starteten am Dienstag Nachmittag am Alpspix zu unserer genialen Spezial-Geologie-Exkursion. Dort erklärte uns Herr Neumann das ehemalige Bergbaugelände und die dazugehörigen Knappenhäuser im Höllental. Die meist geförderten Bodenschätze waren damals Eisen, Zinn, Blei und Molybdän. Die Knappenhäuser heißen übrigens wegen der Knappen, also den Bergleuten, so, wie sie heißen. Die Hauptgesteinsform im Gebirge zwischen der Partenkirchner Dreitorspitze und der Zugspitze ist der stark verdichtete Wettersteinkalk. Durch die glaziale Erosion in den vergangenen Eiszeiten wurde er so bearbeitet und abgeräumt, wie er heute vorzufinden ist. In den Gipfelbereichen und Karen befanden sich übrigens um 1850 auch noch einige kleine Gletscher. Die vielen Rillen, Platten und Kamine im Fels, welche traumhaft zum Klettern sind, wurden durch die glaziale Erosion in Kombination mit der Verwitterung durch Kalklösung hervorgerufen.

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Exkursion im Fach Kunst und Religion in die Alte Pinakothek am 19.12.19

Am 19.12.19 fuhren wir, die beiden Kunstkurse der Q11, unter Aufsicht des Kunstlehrers I. Schmidt und des Religionslehrers M. Menzel in die Alte Pinakothek München. Beim Betreten des Gebäudes fallen zunächst besonders die klaren, weiten Treppenaufgänge auf, deren Form an der Antike orientiert ist. Die Werke der Künstler selbst lassen sich in schlossbauähnlichen, aneinandergereihten Räumen bestaunen, wobei die bedeutendsten Gemälde an den Enden der weitläufigen Gänge besonders zur Geltung kommen. Aufgeteilt in zwei Gruppen erhielten wir dann eine Führung durch das bemerkenswerte Gebäude der Pinakothek, die bei Eröffnung im Herbst 1836 den größten Museumsbau der Welt darstellte und die größte Sammlung der Werke Albrecht Dürers beherbergt.
Im Rahmen der Führung hatten wir auch die Möglichkeit uns zahlreiche Werke von weiteren weltbekannten Künstlern wie François Boucher, Peter Paul Rubens, Rembrandt und Lucas Cranach anzusehen und bekamen auch genauere Informationen zu Entstehungsgeschichte, Arbeitsweisen, Zeichentechniken und Interpretation der Gemälde.

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Geologie Exkursion

2019 Geologie Exkursion2Trotz starkem und anhaltendem Dauerregen begaben sich die tapferen Schülerinnen und Schüler des Geologie-Kurses (Q12) am 5.11.19 auf eine Nachmittags- Exkursion. Ziel war zunächst die Loisach, wo wir die Flussdynamik und die damit verbundenen Erosionsformen, aber auch kleinräumige Akkumulationsbereiche analysierten. Dies führte in der Folge zu einer genaueren Betrachtung der Geröllfracht und Korngrößen der Loisach vor Ort. Nächste Station war der Herrgottschrofen und die Nagelfluh, sein besonderes Gestein. Dieses Konglomeratgestein konnten wir vor Ort eingehend beschreiben und seine Entstehung von der Geröllablagerung eines urzeitlichen Flusses bis zur Erosion ans Tageslicht durch die Eiszeitgletscher nachvollziehen. Letzter Halt war bei der Bahnbrücke über die Loisach.

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Geologie-Kurs im Salzbergwerk

2019 BGD5Im Sommer 2007 eröffnete in Berchtesgaden eines der weltweit innovativsten Erlebniszentren des Salzabbaus, dass wir am 17. September im Rahmen des Geologie-Kurses mit der Q12 des Werdenfels-Gymnasiums besuchten.
Als wir nach 3 Stunden Fahrt endlich angekommen waren, wurden wir mit dunkelblauen Overalls eingekleidet, um unsere Alltagskleidung nicht zu beschmutzen. Anschließend fuhren wir ca. 600 Meter durch einen dünnen und schmalen Tunnel direkt ins Innere des Salzbergwerkes. Die erste Station unserer Führung war ein großer Hohlraum mit technischer Ausstattung, wo uns Schülern und einer russischen Touristengruppe per Lasershow demonstriert wurde, wie der Vorgang beim Abbau von Salz abläuft. Nachdem unser Führer in seinem gewöhnungsbedürftigen Dialekt erneut erklärt hatte, wie der Vorgang vonstatten geht, durften wir die 36 Meter lange Bergmannsrutsche weiter in die Tiefe rutschen, wo unsere Führung weiterging. Der nächste Raum war eine für Kaiser Franz errichtete Salzkathedrale, wo eine 50kg schwere Lampe aus Halit (Salzstein) an der Decke hängt. Außerdem konnten wir verschiedenfarbige Salzkristalle (rot= Eisen; schwarz= Anhydrit; gelb= Magnesium) betrachten. Weiter ging es an Gedenkorte früherer Salzgewinnung und in Räume, in denen spezifische Werkzeuge und Bohrmaschinen, die für den Salzabbau von Nöten sind, zur Schau gestellt werden. Gegen Ende unserer einstündigen Führung durch den feuchten Berg gelangen wir, wieder durch eine Rutsche, zum 150 Meter tief gelegenen Spiegelsee. Mit einem Floß überquerten wir den mit Sole gefüllten Hohlraum, während Musik und Lichtkomposition unsere Augen und Ohren fesselten. Daraufhin konnten wir die Sole, also das 26,5%-salzhaltige Wasser, probieren (wer wollte).
Mit einem Schrägaufzug fuhren zu dem kleinen Zug zurück, der uns anschließend wieder ans Tageslicht brachte. Da wir zwei Gruppen waren, konnten wir nun in das Salzlabor gehen, während die andere Gruppe der Schülerakademie jetzt die Führung durch das Salzbergwerk bekam.
Im Salzlabor konnten wir jeweils zu dritt oder zu viert sechs verschiedene Versuche in Bezug auf das Salz machen. Bei einem der Versuche hatten wir zwei Bechergläser, eines gefüllt mit Eis, das andere gefüllt mit Wasser. Im Verlauf des Versuches sollten wir jeweils einen kleinen Löffel Salz in das Becherglas geben und unsere Beobachtungen notieren. Vor dem Hinzufügen des Salzes hatte das Wasser eine Temperatur von 21,5°C und das Eis eine Temperatur von 0,0°C. Nach dem Hinzufügen maßen wir beim Wasser einen Wert von 21,2°C. Der Wert des Eises war -6,0°C und fiel in kurzer Zeit sogar auf -14°C.
Das Salzlabor und die Schatzkammer machen den Besucher mit dem Wesen des Salzes, seiner Geschichte und seiner für den Menschen und das Leben unverzichtbaren Fülle von Funktionen vertraut. Darüber hinaus werden im Salzlabor Fragen zum gesamten Salz-Spektrum spielerisch und in einer Fülle von Sprachen beantwortet.
Nach gut drei Stunden Aufenthalt traten wir gutgelaunt wieder die Heimreise in das schöne Werdenfelser Land an.
Katharina Helm, Florian Imminger, Daniel Türpitz

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Wenn ein geplanter Lesetag im Kino endet

Bundesvorlesetag der Klasse 7b 
2019 vorlesetagEigentlich wollte die Klasse 7b am diesjährigen bundesweiten Vorlesetag die Seniorenresidenz „Alma Domizil“ in Garmisch aufsuchen, um den dortigen Bewohnern mit ihren Geschichten und selbst gemalten Bildern eine kleine Freude zu bereiten. Doch aufgrund eines organisatorischen Engpasses des dortigen Personals musste dieses Vorhaben leider kurzfristig abgesagt werden. Umso erstaunter waren die Schülerinnen sowie Schüler und ihre Deutschlehrerin Alexandra Oguntke, als am 22.11.2019 ganz unverhofft auf einmal ihnen eine große Freude bereitet wurde: Als Dankeschön für ihr Engagement und als – eigentlich nicht notwendige – Wiedergutmachung besuchte Frau Gastreich im Namen besagter Seniorenresidenz die gewillten Vorleser in der Schule und beschenkte sie mit Kinogutscheinen und Blumen. Wenn das nicht ein Ansporn ist, das geplante Projekt im kommenden Jahr einfach zu wiederholen!
Abschließend möchten wir uns ganz herzlich bei der Seniorenresidenz „Alma Domizil“ und dabei allen voran bei Frau Gastreich sowie der Leiterin Frau Nowak für ihr so großzügiges Geschenk und ihren netten Besuch bedanken.

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