Kinder-Jubiläumskonzert für die 5. Jahrgangsstufe

Richard s vortrag smallAnlässlich der alljährlichen Richard-Strauss-Tage in Garmisch-Partenkirchen und des diesjährigen 150. Geburtstags dieses Komponisten spielte das Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Alexander Liebreich am 26. Mai 2014 das Konzert „Wer war` s? Franz, Johann, Josef, Christoph oder Richard? – Ein Kinder-Jubiläumskonzert für Detektive mit klugen Ohren.“ Wir, das waren in diesem Fall alle 5. Klassen des Werdenfels-Gymnasiums mit ihren Musiklehrkräften, also OStR Thomas Näbauer mit der 5a, StR´ Alexandra Oguntke mit der 5b, OStR´ Maria Buchwieser mit der 5c und StR´ Karin Stör mit der 5d, gingen folglich in der fünften und sechsten Unterrichtsstunde zu dem Konzert. Dies bedeutete für uns natürlich eine sehr willkommene Abwechslung zum Schulalltag. Ich will jetzt ehrlich sein und muss schon zugeben, dass sich nicht all meine Mitschüler zunächst mit „grenzenloser“ Vorfreude auf den Weg ins Kongresshaus machten. Wohl kaum einer von uns hat, bevor sie im Musikunterricht behandelt wurden, je von diesen Kompositionen gehört. Doch jetzt ging´s erst einmal los!

 

Die Darbietung fand, wie konnte es anders sein, im hiesigen Kongresshaus, genauer gesagt im Konzertsaal „Richard Strauss“, statt. Moderiert wurde sie von Tilman Spengler, der unter anderem ein ausgewiesener Richard-Strauss-Experte ist. Bevor nun das eigentliche Konzert beginnen konnte, haben wir alle einen Fragebogen bekommen. Darin wurden uns verschiedene Punkte zu den Komponisten mit dem Namen „Strauss“ bzw. „Strauß“ gefragt. Die Antworten waren in den interessanten Zwischenmoderationen von Tilman Spengler versteckt. Dieses Quiz machte das Ganze für uns sehr spannend, zumal die besten Lösungen mit Preisen belohnt werden. Ich persönlich würde hier allerdings den vierten Preis (Eintrittskarten für den Münchner Zoo Hellabrunn) den ersten drei Preisen (Dirigentenstab, Autogrammplakat der Musiker, CD des Konzertes) vorziehen. So hörten wir nun die Werke „Neue Pizzikato-Polka“, „Schneiderpolka AV 1“, „Zwei Etüden für Horn AV 12“, „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ sowie das „Duett-Concertino für Klarinette und Fagott mit Streichorchester und Harfe“. Sämtliche Stücke, ausgenommen die „Neue Pizzikato-Polka“, die Johann Strauss geschrieben hat, wurden selbstredend von Richard Strauss komponiert.

Abschließend möchte ich nun sagen, dass mir dieser Konzertvormittag sehr gut gefallen hat, besonders die Höraufgaben des Moderators. Doch auch die Darbietung der Stücke durch das Münchner Kammerorchester fand ich ansprechend. Letztendlich kann ich mich mit dieser Art von „Unterricht“ sehr gut anfreunden. Ich denke schlussendlich ebenfalls im Namen meiner Mitschüler zu sprechen, wenn ich sage: Wiederholung gewünscht!

Florian Weidmann, Klasse 5b