Bundesvorlesetag der 8b

2016 lese sWenn Lesen auf einmal Spaß macht

Am 20. November 2015 fand der bundesweite Vorlesetag statt, an dem sich über 100.000 Vorleser und Vorleserinnen beteiligten. Mit von der Partie waren auch wir, nämlich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b sowie unsere Klassenleiterin und Deutschlehrerin Frau Oguntke.
Die Initiatoren dieser Aktion, DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung, wollen mit dem Vorlesetag ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen setzen, die Freude am Vorlesen wecken und zeigen, wie schön es auch ohne Smartphone sein kann. Mit diesem Vorhaben und mit unterschiedlichen Kinderbüchern in unseren Taschen trafen wir uns am Morgen des Vorlesetages daher vor der Bürgermeister-Schütte-Grundschule von Garmisch-Partenkirchen, um dort die Klasse 3c mit ihrer Klassenlehrerin Frau Kößler zu besuchen.

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Call me God

Residenztheater: Riesengroße Säle, mehrere Logen, fein angezogenes Publikum in gehobenem Alter, Garderobe. Von wegen! Das Erstaunen war groß als wir den ersten Schritt in den Marstall wagten: Es fielen sofort in schwarz gekleidete Lüftungsschächte und die auf dem Podium neben dem Publikum sitzende Regie auf. Der Saal, den man gar nicht als solchen sondern eher als Kämmerchen wahrnahm, ist sehr spartanisch und trüb ausgestattet, gut zu sehen an den einfachen Holzbänken in die die Zuschauer gepfercht wurden und der dumpfe Container der als Bühne diente. Ein Punkt indem definitiv nicht gespart wurde, ist die wahnsinnig große Anzahl an Scheinwerfern, die über der Bühne wucherten. Diese spartanische Art unterstützte das Stück in dessen Wirkung eine triste, unsichere, gar bedrohliche Umgebung zu schaffen.

Die Zuschauerschaft wird mithilfe eines eitel geschwätzigen Dialogs eines hochemotionalen Mannes, der pausenlos auf diese einredete und die Vorgeschichte der Haupthandlung näherbrachte, knallhart in das Stück geworfen und es gab nicht die geringste Chance das Gesagte zu verarbeiten oder gar zu verstehen. Das Theater baut auf den Serienmorden der „Beltway-Snipern“ auf und verdeutlicht die durchaus kritische Rolle der Medien bei solchen Attentaten. Und plötzlich wie aus heiterem Himmel „BUMM […] Wir haben ein Problem!“ und schon hat sich die Kugel in das Gehirn des Opfers gebohrt und dieses ist schon zu Boden gesunken. Diese Situation wiederholt sich immer wieder in derselben Sequenz und dennoch in einem völlig anderem Schema oder Ausführung. Die tiefgreifenden Fragen zu den Medien und der politischen Situation bei Krisen ziehen sich durch ganze Stück. Warum ziehen Killernachrichten in den Medien größere Kreise als vergleichsweise positive Nachrichten? Weshalb beißen sich Bürger einer spätkapitalistischen Gesellschaftsordnung so lange an Attentaten oder dergleichen fest? Wie reagiert der Staat gegen solch todsüchtiges Elend? Meines Erachtens ist den 4 Autoren der Aufbau des Werkes Bestens gelungen.

Jeder der jetzt noch denkt „Hää, is ja voll langweilig?! Das ist doch wie jeder andere Dreck.“ wird jedoch schnell eines Besseren belehrt: Denn spätestens nach dem 3. Tod wird der Running Gag der Theatertruppe klar, nach jedem Vorfall beschreibt ein Angehöriger des Opfers inmitten von Trauerausbrüchen und der Ergriffenheit über den Eklat ein selbst geschriebenes Buch über den Vorfall und verkauft es gegen 22 Dollar an einem extra aufgestelltem Bücherstand am Ausgang. Das Publikum erlebt einen „Querschnitt aus CIS, […] Monk, und [den …] muskulösen, hocherotischen oder einfach nur neurotischen, in jedem Fall aber immer genialen Ermittler[n], Profilern, Psychokomikern oder sonstige[n] kriminalistische[n] Knallchargen benannter US-Serien […].“ (Zitat aus theaterkritiken.com -> Knallbunt wie ein Schrebergarten).

So entwickelte sich ein normaler Schulausflug zu einem einzigartigen Erlebnis. In der Klasse gab es größtenteils positive Rückmeldungen zu der in allen Punkten durchaus gelungenen Inszenierung. Ein großes Lob geht natürlich auch an die 4 Darsteller die im Verlauf des Stückes über 55(!!) verschiedene Rollen eingenommen haben und was diese auf der schlichten und einfältigen Bühne vorgeführt haben. Dieser Theaterknaller hat mein durch das Schultheater herbeigerufenes Interesse merkbar gestärkt und ich habe mir auf jeden Fall meinen Theaterhorizont spieletechnisch sehr erweitert und den Schauspielprofis das ein oder andere abgeschaut. Die sich dem Theaterstück anschließende Nachbesprechung stillte auch den Wissensdurst der ebenfalls positiv eingestimmten Deutschlehrerin Frau Dr. Heidi Fleckenstein, durch die tausenden Fragen und Anregungen. 

Die „Nacht der toten Dichter“ der Klasse 9a

DichterlesenachtkleinVom 5. auf den 6. Mai 2015 übernachteten wir, die Klasse 9a und unsere Deutschlehrerin Frau Oguntke, in der Bibliothek unserer Schule, um eine literarische Dichterlesenacht durchzuführen.

Dazu trafen wir uns um 20:00 Uhr in der Schule und nachdem wir im Freien zusammen ein wenig Fußball gespielt hatten, gingen wir in die Bibliothek. Dort angekommen mussten wir uns nach der körperlichen Anstrengung aber zunächst stärken, sodass wir Pizzen in die Schule bestellten.

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Besuch der Klasse 5b in der Buchhandlung „Gräfe & Unzer“

oguntkeWir, die Klasse 5b, besuchten mit unserer Deutschlehrerin Frau Oguntke am Welttag des Buches, dem 2. Mai 2014, die Buchhandlung „Gräfe & Unzer“, worüber wir uns alle sehr freuten.

Dort bekamen wir erst einmal eine kleine Einführung in die fantastische Welt der Bücher. Danach konnten wir Fragen an die Buchhändlerin Frau Neumann stellen, die schon die Einführung geleitet hatte. Dabei kamen auch sehr interessante Fragen auf, wie zum Beispiel: „Welche ist die längste Buchreihe der Welt?“ oder „Was ist das schwerste Buch der Welt?“.

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