Die Nacht der todmüden Dichter - Dichternacht der Klasse 8b

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Vom Freitag, 3. Juni, auf den Samstag, 4. Juni, wurde die Schule von uns, der Klasse 8b und unserer Deutschlehrerin Frau Oguntke, unsicher gemacht. Der Grund hierfür ist ganz einfach: Wir schliefen in der Schulbibliothek und veranstalteten dort eine sehr kreative Dichternacht.
Dazu trafen wir uns um 19.30 Uhr und gingen nach dem ersten Auspacken erst einmal für ein Fußball-Match auf den Hartplatz am Nordhof. Der Ball flog dabei jedoch nicht nur ins Tor, sondern wiederholt auch in einen angrenzenden Garten sowie in die Partnach. Nach dieser ganzen Aufregung und Anstrengung aßen wir in unserem Klassenzimmer dann zu Abend. Dazu hatte jeder etwas Leckeres mitgebracht und wir ließen es uns in gemütlicher Runde gut gehen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, schauten wir den großen Filmklassiker „Der Club der toten Dichter“ (Peter Weir) aus dem Jahr 1989 an. Das darin beschriebene Internatsleben wird durch einen neuen Lehrer infrage gestellt. Dieser mag es sehr mit „Oh Käpt´n, mein Käpt´n“ angesprochen zu werden. Durch den Schauspieler Robin Williams, der den neuen Lehrer spielt, entsteht ein Konflikt zwischen der von Gehorsam, Disziplin und Tradition geprägten Welt der Eltern und dem Wunsch der Schüler nach eigenen Wegen. Noch sehr fasziniert von dieser Handlung und den vorgetragenen Gedichten aus dem Film, u. a. von William Shakespeare und dem Gedicht „Die Katze saß auf der Matratze“, trugen wir dann bei Kerzenschein unsere selbst geschriebenen Gedichte vor und waren alle sehr stolz auf unsere eigene Dichtkunst. Einige Exemplare können im Folgenden (s. u.) bewundert werden. Wir, als noch lebende Dichter, fanden nach sehr vorangeschrittener Zeit und vielen Runden Bratzeln im Morgengrauen schließlich auch unsere Nachtruhe in unseren Schlafsäcken.
Wenn auch nur sehr wenig geruht wurde, denke ich, hat dieses Erlebnis der gesamten Klasse 8b gefallen! Man kann so etwas also nur weiterempfehlen!                                                                                                Julia Klotz, Klasse 8b

Die Dichterlesenacht

 Endlich ist es so weit: Es schlägt halb acht
Und - Gott sei Dank - haben alle daran gedacht.
Die Dichterlesenacht ist heut' Abend,
Sie wird bestimmt überragend!
Für die Schüler ist es Saus und Braus
Und für Frau Oguntke bestimmt ein Graus.
Hoffen wir, dass nichts passiert
Und jeder sein Gedicht präsentiert.
                        Kate Walton, Klasse 8b

 Gedichte schreiben

 Ein Gedicht zu schreiben ist sehr toll,
Selbst wenn man es für die Schule soll,
Denn sich durch ein Gedicht auszudrücken,
Kann manch einen sehr entzücken.

 Der Anfang ist jedoch sehr schwer,
Es schreibt sich so flüssig wie zäher Teer,
Und findet man dann einen Reim,
Ist dieser oft unrein.

 Doch ist es dann vollbracht,
Und man hat sich viel Mühe gemacht,
Ist ein Gedicht fürwahr,
Außerordentlich wunderbar!
Ferdinand Wohlrab, Klasse 8b

 Die Zeit des Lebens
 
Die Lebenszeit vergeht
So wie Schönheit und Aussehen.
Doch eins bleibt bestehen,
Sie, die Seele,
Denn die wird nie vergehen.
 
Freunde und Familie sind wie im Winde verweht
Und keiner weiß, wie das Leben weitergeht.
Doch eines, sag´ ich dir, ist gewiss:
Mit ein bisschen Ehrgeiz, Zuversicht und Biss,
wirst du merken, dass das Leben noch viel besser ist!
Felix Stiller, Klasse 8b

 
Ein Gedicht schreiben

 Was schreiben?
Ein Haiku wird´s:
Schon fertig!
Bernhard Bielitz, Klasse 8b

 


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