Bildung als ein wertvolles Recht - Kinobesuch der Klassen 8c in dem Film „Malala – Ihr Recht auf Bildung“

2106 kino sJedes Jahr findet in einer Schulwoche des Jahres die so genannte SchulKinoWoche Bayern statt, innerhalb welcher Schulklassen Kinovorstellungen zu vergünstigten Preisen in einem Kino in ihrer Nähe besuchen können. Dabei ist das Filmprogramm auf Unterrichtsfächer und lehrplanrelevante Themen abgestimmt. Auch wir, die Klasse 8c des Werdenfels-Gymnasiums, tauschten daher zusammen mit unserer Deutschlehrerin Frau Oguntke während dieser Woche am 14.03.2016 unser Klassenzimmer mit dem Kinosaal und schauten uns den Film „Malala – Ihr Recht auf Bildung“ an, da wir durch eine entsprechende Lektüre im Deutschunterricht darauf gekommen sind.

Der Dokumentarfilm erzählt dabei die Biografie des pakistanischen Mädchens Malala Yousafzai, die schon mit elf Jahren begann, sich gegen die frauen- und bildungsfeindlichen Aktivitäten der Taliban durchzusetzen. Im Jahre 2012 wurde ihr dann von einem Talibankämpfer in den Kopf geschossen. Durch die internationale Hilfe überlebt Malala jedoch diesen feigen Anschlag und lebt nun in England. Von dort aus setzt sie sich weiter für Bildung, Frieden und Frauenrechte ein. Neben den Treffen von Politikern hält Malala auch einige Reden. In ihrer Rede vor den Vereinten Nationen äußerte sie dabei unter anderem die bedeutende Behauptung: „Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern!“ Damit meint sie, dass man dank der Bildung, die man in der Schule erhält, die Welt verändern kann und dass deswegen auch Mädchen ein Recht auf diese Bildung haben müssen. 2014 bekommt Malala mit 17 Jahren schließlich den Friedensnobelpreis und ist somit die jüngste Preisträgerin in dieser Kategorie. Trotz all dieser heldenhaften Ereignisse erlebt sie aber auch die ganz alltäglichen Höhen und Tiefen eines Teenagers auf dem Weg in die Erwachsenenwelt.

Insgesamt hat der Film bei uns Schülerinnen und Schülern einen guten Eindruck hinterlassen und viele unter uns darüber zum Nachdenken gebracht, wie gut wir es doch haben, zur Schule gehen zu dürfen!

Isabelle Jukresch, Klasse 8c