Bundesvorlesetag der 8b

2016 lese sWenn Lesen auf einmal Spaß macht

Am 20. November 2015 fand der bundesweite Vorlesetag statt, an dem sich über 100.000 Vorleser und Vorleserinnen beteiligten. Mit von der Partie waren auch wir, nämlich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b sowie unsere Klassenleiterin und Deutschlehrerin Frau Oguntke.
Die Initiatoren dieser Aktion, DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung, wollen mit dem Vorlesetag ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Lesen setzen, die Freude am Vorlesen wecken und zeigen, wie schön es auch ohne Smartphone sein kann. Mit diesem Vorhaben und mit unterschiedlichen Kinderbüchern in unseren Taschen trafen wir uns am Morgen des Vorlesetages daher vor der Bürgermeister-Schütte-Grundschule von Garmisch-Partenkirchen, um dort die Klasse 3c mit ihrer Klassenlehrerin Frau Kößler zu besuchen.

Freudig betraten wir also das Klassenzimmer, in dem schon ganz viele gespannte Kindergesichter auf uns warteten. Nach einer ersten Begrüßung und Vorstellungsrunde durfte sich dann jeder Achtklässler ein Grundschulkind auswählen, mit dem zusammen er die nächsten zwei Schulstunden in unterschiedlichen Räumen verbringen wollte. So sah man, wie kleine und große Schüler wild in ganz verschiedenen Büchern blätterten, sich gegenseitig vorlasen, Fragen zum Text beantworteten und dabei immer wieder freudig lachten. Wenn man mich fragen würde, ich würde sagen, es war ein sehr angenehmes Arbeitsklima und wir hatten trotz des gemeinsamen Lernens alle sehr viel Spaß zusammen. Gegen Ende des Aufenthalts in der Grundschule wurden wir dann alle wieder zusammengetrommelt, um gemeinsam und abwechselnd noch aus einem einzigen Buch vorzulesen. Mich erstaunte dabei, dass selbst die Drittklässler sich nicht scheuten, uns Großen eine kleine Textpassage vorzulesen. Sie waren dabei sehr eifrig und konnten auch schon wie die Weltmeister lesen, zumindest aber fast so gut wie wir. Zur Verabschiedung gab jeder Achtklässler seinem Partner noch ein kleines Geschenk und zwar – passend zu Adventszeit – einen Stern (alle gebastelt von Julia Klotz) mit einer eigenen Inschrift, die dem jeweiligen Grundschulkind gewidmet war und uns bei den Kindern in guter Erinnerung lassen sollte. Als wir wieder gehen mussten, waren nicht nur die Kleinen richtig traurig. Wir hoffen deshalb, dass wir uns bald einmal wiedersehen – ob nun mit oder ohne Buch im Gepäck.   
Ich fand genauso wie meine Mitschüler, dass diese coole Aktion eine super Idee war und wir nicht nur viel gelernt haben, sondern dabei auch richtig viel Spaß hatten. So etwas wollen wir wieder machen!


Florian Eber (8b)