„Der Bauer als Millionär“ - Ein voller Erfolg

image2 smallAm 14. und 15. März führte die Theatergruppe der Oberstufe des Werdenfels-Gymnasiums Ferdinand Raimunds Komödie „Der Bauer als Millionär“ im schuleigenen Pavillon auf. Unter der Leitung von StR Michael Paxian wurde das von allem Theaterstaub des 19. Jahrhunderts befreite Stück ein voller Erfolg und fand beim Publikum großen Anklang.

Die Proben für das Zaubermärchen begannen bereits im Dezember 2014 und vertieften sich in den Winterferien. Trotz des Klausuren- und Abiturvorbereitungsstress steckten alle Teilnehmer – viele aus der Q12 - ihr Herzblut in dieses Stück, sodass einige Samstage sowie Sonntage dafür geopfert wurden.

Doch dieses Engagement wurde in den beiden modernisierten Aufführungen des Stückes belohnt. Ein absolutes Highlight war der von Korbinian Weber am Computer animierte Vorspann, der das Publikum einführte. Für alle, die die Vorführungen verpasst haben, gibt es ab sofort die Möglichkeit den Trailer auf der Homepage des Werdenfels-Gymnsiums anzuschauen, um somit einen Eindruck des Stückes zu erhaschen. Im heimeligen „Wohnzimmerfeeling“ des Pavillons, wie es Frau Rauch in ihrer Begrüßung beschrieb, schafften es die Schüler, das Publikum für sich zu gewinnen. In den verschiedenen Rollen waren Felix Brandelik, Grigoria Kaneli, Christoph Stöger, Sarah Plank, Korbinian Weber, Ludwig Fries, Emmanouela Kanakidou, Verena Simon, Simon Pfefferlé, Razab Aschabov, Franz-Paul Magold, Jan Wulf, Carolin Deutschmayer und Ferdinand Fries zu sehen.

Das Stück handelt von einem Bauer, sehr facettenreich gespielt von Felix Brandelik, der um keinen Preis seine liebreizende Stieftochter Lottchen mit dem armen Fischer Karl, gefühlvoll dargestellt von Grigoria Kaneli und Christoph Stöger, verheiraten will. Damit die Hochzeit dennoch zustande kommt, mischt sich der russische Magier Sergey Sergeywitcz, überaus humorvoll verkörpert vom sehr überzeugenden Razab Aschabov, in das Geschehen ein. Seine Kontrahenten sind die Bösewichte Hass und Neid, gestisch sehr ausdrucksstark von Korbinian Weber und Ludwig Fries gespielt, die mit ihren Mitteln versuchen die Hochzeit zu verhindern. Doch auch der Magier hat seine Mitspieler, nämlich die majestätische Zufriedenheit (Sarah Plank), damit schlussendlich die Vermählung stattfinden kann. Ein großes Kompliment auch an die Technik (Dominik Scholz, Phillip Auhorn), die dem Stück mit ihren raffinierten Licht-und Toneffekten ein letztes Mal in ihrer Schulkarriere eine bezaubernde Atmosphäre verliehen.

Die überzeugenden Leistungen aller Schauspieler sowie des gesamten Kurses machten die Aufführungen ausgesprochen sehenswert, was die Zuschauer im gut gefüllten Pavillon mit begeisterten Ovationen zu honorieren wussten.

 

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