Schüleraustausch mit Lille

2016 DienstagIn diesem Schuljahr konnte zum zweiten Mal ein Schüleraustausch unserer 9. Klassen mit dem Lycée Scientifique et Technologique F. Ozanam in Lille stattfinden.

Nachdem uns im März eine Gruppe aus Lille in Garmisch-Partenkirchen besucht hatte, stand Ende Februar unser einwöchiger Gegenbesuch in Nordfrankreich auf dem Programm. 

Unsere Schüler der 9. Klassen berichten:

 Dienstag: Hinfahrt - Empfang in der Schule

Am 26.04.2016 begann der zweite Teil des Austauschs mit Lille - der langersehnte Besuch bei unseren französischen Partnern.
Um 7 Uhr brach unser Bus von der Schule aus nach Lille auf. Die Vorfreude war groß und alle waren gespannt auf ihre Gastfamilien. Nach insgesamt 13,5 Stunden Busfahrt und vier Pausen erreichten wir gegen 21 Uhr das Lycée Ozanam. Nun konnten endlich alle ihre Gastfamilie kennenlernen.Die Franzosen hatten für uns ein leckeres Buffet vorbereitet mit Kuchen, Wurst, verschiedenen Quiches, Salaten und Getränken.
Gegen 22 Uhr brachen dann alle mit ihrer Gastfamilie auf ins neue Heim.

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Mittwoch: Schule -

Am Mittwoch stand Schule auf dem Plan. Als erstes erklärte uns die Werbebeauftragte der Schule das Schulsystem, das sehr unterschiedlich zum deutschen ist. Das erste Fach begann um 9.20 Uhr und hieß Maths DNL, das ist Mathe auf Englisch. Das war sehr lustig und eine neue Erfahrung für mich.
Danach hatten wir SI-CIT. Das ist Technik. In diesem Fach erfinden die Franzosen neue Dinge, die sie dann mit Hilfe von 3D-Druckern herstellen.
Dann durften wir in der Kantine der Schule zu Mittag essen. Da gab es dann Lamm und „Croque- Monsieur“ (= Schinken-Käse Toast).

Am Nachmittag spielten wir mit unseren Franzosen ein Badminton-Turnier, bei dem jeder mit seinem Austauschpartner gegen andere Teams spielte. Das hat sehr viel Spaß gemacht.
Danach machten wir noch einen Bummel durch Lille und einige besuchten am Abend ein Liga-Spiel des OSC Lille.

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Donnerstag: Lewarde (Bergwerkmuseum) & Lille (Stadtrundfahrt)

An unserem zweiten Tag in Frankreich stand die Besichtigung des Bergwerkmuseums von Lewarde auf dem Programm. Die Führung, die die Entwicklung des Bergbaus und der schwierigen Arbeitsbedingungen der Mienenarbeiter veranschaulichte, war  sehr interessant.
Als wir dann das Lunchpaket essen wollten, das wir von der Schule bekommen hatten, kam uns ein ,kleiner‘ Regenschauer dazwischen. Fazit: Urlaub in Nordfrankreich ohne Regenschirm ist eine schlechte Idee.
Zurück in Lille erwartete uns eine einstündige Stadtrundfahrt, auf der wir Einblicke in die Geschichte Lilles bekamen.
Danach ging es für uns mit unseren Austauschpartnern zum Lasergame, das die Franzosen für uns organisiert hatten. Das war eigentlich richtig lustig, nur leider mussten wir Deutschen eine kleine Niederlage einstecken.

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Freitag: Brügge

Der Tag begann sehr früh, da eine Fahrt nach Belgien, genauer gesagt nach Brügge, anstand.
Brügge ist eine sehr hübsche Stadt, die es bereits im 8 Jhd. gab. Früher war es ein bedeutender Handelsplatz, da es damals eine Wasserstraße nach England gab. Dies und noch weitere Fakten erzählte uns ein netter Herr bei einer ca. 2-stündigen Tour durch die Innenstadt. Danach gab es leckere belegte Baguettes im Hof von Notre Dame. Von 13-17 Uhr durften wir dann endlich mit unseren Austauschpartnern Brügge alleine erkunden. Es gibt dort an jeder Ecke einen Schokoladenladen, von denen einer besser ist als der andere.
Nach diesem schönen Besuch waren alle sehr müde und im Bus war es auf der Rückfahrt sehr leise, da viele schliefen.

 


Samstag: Le Touquet

Am Samstag waren wir am Meer! Am Vormittag war es sehr windig, aber dann wurde es angenehm warm. Wir haben ein Strandsegel-Rennen gesehen und ein Strandsegler ist uns fast über die Füße gefahren!
Danach hatten wir mehrere Stunden Zeit, allein den Ort zu erkunden und auf den Markt zu gehen. Anschließend gingen wir mit ein paar Franzosen noch in ein Café und tranken eine heiße Schokolade. Ich fand es cool, dass überall Pferde waren und die Leute auch am Strand geritten sind.
Der Tag war für alle richtig schön. Bestimmt auch für die Kühe, die den Jungs beim Pinkeln zuschauten ;-).

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Montag: Rückfahrt nach Garmisch

Nach einem weiteren Tag, den wir mit unseren Gastfamilien in und um Lille verbrachten, mussten wir uns dann schließlich ,Auf Wiedersehen‘ sagen. Unser Bus nach Garmisch-Partenkirchen brach gegen 7.50 Uhr auf. Nach ungefähr 13 Stunden Fahrt kamen wir wohlbehalten am Werdenfels-Gymnasium an, wo uns unsere glücklichen Eltern in Empfang nahmen.

Der Austausch war für uns alle eine tolle Erfahrung und ein einzigartiges Erlebnis, bei dem auch viele Freundschaften entstanden. Wir bekamen einen sehr positiven Eindruck vom leckeren Essen und den herzlichen und freundlichen Menschen im Norden Frankreichs.
Es war eine Reise, die wir sicher nie vergessen werden!


AustauschteilnehmerInnen aus unseren 9. Klassen