AG Jugend forscht mit 20 Projekten am Regionalwettbewerb Voralpenland vertreten

Gruppe10Skaliert200 Nach dem Erhalt des Schulpreises 2013 zeigte die AG Jugend forscht erneut heuer am Regionalwettbewerb ihre Leistungsfähigkeit. Mit 20 Projekten von 38 Schülern nahm das Werdenfels-Gymnasium am 25. und 26. Februar 2014 in Schongau am Regionalwettbewerb teil. Die Palette der Ideen war weit gestreut. Mehrere Arbeiten befassten sich mit Vorschlägen zur Umsetzung der Energiewende, andere Projekte versuchten die Verkehrssicherheit zu verbessern und eine weitere Projektarbeit hat das Ziel, den Öffentlichen Nahverkehr der Region Garmisch-Partenkirchen zu verbessern. Aber auch eine selbst entworfene Messdrohne durfte nicht fehlen.

 

Die Wettbewerbstage mit Jury-Befragung und öffentlicher Vorstellung der eigenen Arbeit – ob als Einzel- oder Teamarbeit – war wieder für alle eine spannende und teils auch nervenaufreibende Angelegenheit. Auch der Betreuungslehrer fieberte mit! Daher verging der erste Wettbewerbstag wieder wie im Flug.

Der zweite Tag stand dann ganz im Zeichen der Bilanz der ersten Runde, die für die AG Jugend forscht des Werdenfels-Gymnasiums auch heuer wieder sehr positiv ausfiel. So errangen wir mit der Arbeit unter dem Titel „MyICEBox“ den Regionalsieg bei der „Schüler experimentieren“ Rubrik „Technik“. Benedikt Schmid, Jonas Nagler und David Ritter haben einen Kühlschrank entworfen, der die Luft der kalten Nächte nutzt, um den Inhalt zu kühlen. Durch ein mechanisches Steuerungssystem und sparsame PC-Lüfter konnte so eine Energieeinsparung von 20% erreicht werden.

Im Landeswettbewerb in Dingolfing erzielte das Trio noch den Sonderpreis für eine industrienahe Innovation.

Mit dem sprechenden Stadtplan erzielten Thomas Stuhler, Christoph Boecker und Andreas Fichtl bereits bei ihrer ersten Wettbewerbsteilnahme den zweiten Platz in der Schüler-experimentieren Rubrik Arbeitswelt.

Martin Neuner konnte sich über einen Sonderpreis für seine Optimierungsvorschläge zum öffentlichen Nahverkehr unserer Region freuen und wurde so ermuntert seine Ausführung für nächstes Jahr weiter zu vervollständigen, um damit dann auch in die Platzierungen aufzusteigen. Dieser Erfolg war für die AG deshalb so erfreulich, weil wir mit dieser Arbeit zum ersten Mal die Sparte Geo- und Raumwissenschaften besetzt haben.

Lukas Feichtner erreichte den Sonderpreis für eine gute Arbeit im Bereich der Technik mit seiner Messdrohne, die ebenfalls für den Regionalwettbewerb 2015 optimiert werden wird.

Die AG-Leitung dankt allen Mitgliedern und allen Eltern der beteiligten Schüler für ihr großes Engagement, ohne das die erzielten Erfolge niemals möglich gewesen wären und hofft, dass die AG auch im nächsten Jahr auf das Interesse von vielen Schülern und Schülerinnen trifft.

Markus Baur

StR und Leiter AG Jugend forscht