Zu Besuch bei der „Klimawerkstatt“ und bei „Tatort Konsum“ im Zentrum für Umwelt und Kultur in Benediktbeuern

Passend zum sonnigen Wetter besuchten am 22. Juli 2016 die Klassen 10d und 7c im Rahmen einer Veranstaltung des Schulclusters Benediktbeuern das Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) in Benediktbeuren.

Die 10. Klasse nahm dabei an der sog. „Klimawerkstatt“ teil. Nach einer kurzen Einführung standen für die Schülerinnen und Schüler drei AGs zur Wahl: „Regenerative Energien mit Sonnenkraft“, „CO2-neutrale Wärmegewinnung und Wärmedämmung“ und „Klimafreundliche Ernährung“. Schnell konnte man die Jugendlichen beim Bau eines Sonnenkollektors oder beim Zubereiten von Kuchen im Hohlspiegel antreffen und erfuhr von ihnen, dass Bier „klimaverträglicher“ sei als Milch. Gemeinsam wurden im Anschluss die Ergebnisse des Vormittags durch Präsentationen zusammengetragen und die klimafreundlich hergestellten Speisen bei Sonnensein gemeinsam genossen.

Zeitgleich befand sich die 7. Klasse mitten in einem „Livekrimi“. Was hat es wohl mit der Aussage „An jedem Handy klebt Blut“ auf sich, welche die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach einer verschwundenen Journalistin schickte? Um alle Hinweise zusammentragen zu können, begaben die Kinder sich in verschiedene fiktive „Länder“ und „besuchten“ dort Fabriken und Minen. Schritt für Schritt fügte sich das Puzzle zusammen und die Jüngeren des Werdenfels-Gymnasiums erfuhren über die Bedingungen, unter denen die Materialien zur Herstellung von Handys gewonnen werden. Mit Begeisterung löste die Klasse dabei diesen Kriminalfall und involvierte voller Elan selbst noch Unbeteiligte in das Geschehen, selbst wenn dieses es eigentlich gar nicht wollten, doch: Umweltschutz kennt wohl auch in diesem Fall keine Grenzen!

Dank dieses spannenden Tages gab es viele Erlebnisse auf der Heimfahrt im Bus zu erzählen und gelernt hatten die Schülerinnen und Schüler ihrer eigenen Angabe zufolge in jedem Fall sehr viel.