Anmeldung
Geschrieben von: C. Riesenhuber/pr Mittwoch, den 09. November 2011 um 19:09 Uhr
Schon bald nach Schuljahresanfang startete das neue Comenius-Projekt mit einer ersten Schülerbegegnung in Beverwijk/Niederlande.
Mit dem Flugzeug machten wir uns auf gen Amsterdam, wo wir am Flughafen bereits von den holländischen Projektbetreuern Ari Smit und Wim Zandvoort in Empfang genommen wurden. Den „großen Empfang“ bereiteten dann jedoch die holländischen Schüler und deren Eltern am Bahnhof von Castricum:
Bereits im Vorfeld hatten die Schüler über Facebook Kontakt aufgenommen, sodass die Wiedererkennung keine Probleme bereitete. In Sekundenschnelle hatten sich die Austauschpartner gefunden, die nationalen „Fronten“ wurden sofort aufgelöst.
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Dieser Eindruck verstärkte sich am nächsten Tag, als sich die Schüler zur Eröffnung des Projekts in der Aula des Kennemercolleges versammelten. In gemischter Ordnung verteilten sich alle an die Tische und lauschten der Begrüßung durch den holländischen Direktor.
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Adriana Sulli als Vertreterin des „Liceo classico Francesco Petrarca“ in Triest und Stefan Bues, der Projektleiter des Werdenfels-Gymnasiums, sprachen kurze Grußworte und bedankten sich für die warmherzige Aufnahme.
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In gemischten Kleingruppen machten sich die Schüler dann ans Werk – bis zum nächsten Vormittag mussten fünfminütige Powerpointpräsentationen zu mehreren Fragen, die Phänomene und Probleme von Migration und Integration betreffend, erstellt werden. Dabei stellte diese Präsentation erst den Anfang dar, die umfassenden Fragen werden die Schüler im nächsten halben Jahr begleiten, bis sie eine abschließende Antwort gefunden haben. Diese Arbeit währte den ganzen Tag bis in den späten Nachmittag hinein.
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Anschließend durften alle Schüler zusammen den Feierabend in Angriff nehmen…
Die am Freitag erarbeiteten Präsentationen wurden von den Kleingruppen am nächsten Tag auf Englisch vorgestellt.
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Dabei zeigten sich bereits erste interessante Ergebnisse, aber auch Fragestellungen, die über die ursprüngliche Dimension der Arbeitsaufträge hinausweisen. Erste Praxiserfahrungen sammelten die Projektteilnehmer am Samstagnachmittag auf dem sog. „Black Market“ in Beverwijk, auf dem sich zahlreiche Händler und Besucher unterschiedlichster Nationen tummeln. Diese galt es mit Hilfe eines selbst erstellten Fragebogens zum Thema Integration zu interviewen.
Nach einem freien Samstagabend trafen sich die Schüler am Sonntag in den Dünen zum „Klootschieten“, einem traditionellen holländischen Ballspiel, das durch ein gemeinsames Mittagessen abgeschlossen wurde. Sonntagnachmittag und –abend verbrachten die Schüler dann in den Gastfamilien. Am Montagmorgen musste – teilweise unter Tränen – Abschied genommen werden. Daraufhin machten sich die deutschen Schüler auf nach Amsterdam. Dort besuchten wir zunächst das Anne-Frank-Haus, in dem sich die jüdische Familie Frank fast drei Jahre versteckt hielt, bevor sie 1944 an die deutschen Besatzer verraten und ins Konzentrationslager gebracht wurde. Anschließend konnten wir bei einer Grachtenfahrt die Schönheiten Amsterdams vom Boot aus bewundern. Die übrige Zeit über konnten die Schüler auf eigene Faust Amsterdam erkunden. Am Dienstagvormittag stand noch das Van Gogh-Museum auf dem Programm, bevor wir uns wieder auf den Nachhauseweg machten.
So kamen wir am Abend zwar erschöpft, aber mit neuen Freunden und voll von interessanten Eindrücken aus Holland zurück.
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